Home

Newsroom

Maschinen- und Anlagenbau

Für Journalisten und die Online-Community

Ottenwälder und Ottenwälder
Die Spannfutter von MAPAL in neuem einheitlichen Design (Foto: MAPAL)
Die Spannfutter von MAPAL in neuem einheitlichen Design (Foto: MAPAL)

Spannfutter von MAPAL erstrahlen in neuem Glanz

Seit 1993 hat sich MAPAL ein breit angelegtes Portfolio im Bereich der Spanntechnik aufgebaut: von der Spannpatrone bis zum anwendungsspezifischen Hydrodehnspannfutter. Nun stellt das Unternehmen dafür ein gänzlich neues Erscheinungsbild vor. Damit wird das komplette Programm erstmalig ein einheitliches Gesicht erhalten. Durch das neue Industriedesign von Ottenwälder und Ottenwälder wurden zudem weitere Potenziale mit entsprechenden Mehrwerten für den Kunden erschlossen.

Die MAPAL Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG aus Aalen gehört zu den international führenden Anbietern von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe. Seit über 20 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen auch das optimale Spannzeug, dem eine zentrale – oftmals unterschätzte Rolle – in der Anwendung zukommt. Das MAPAL Spanntechnikprogramm bietet für jede Anwendung die perfekte Lösung. Sie ist die Schnittstelle, die dem Werkzeug im Einsatz die erforderliche Performance, Rundlauf- und Wechselgenauigkeit sichert. Industrie- und Produktdesign hatte bislang in der Entwicklung von Spannfuttern bei MAPAL eine eher untergeordnete Bedeutung. Im Fokus stand hauptsächlich die prozesssichere Funktion. So haben die Entwickler nach und nach ein breit angelegtes Portfolio aufgebaut, das im Erscheinungsbild jedoch nicht einheitlich war. Um diesen Umstand zu ändern, holte sich MAPAL die Experten der vielfach ausgezeichneten Designagentur Ottenwälder und Ottenwälder aus Schwäbisch Gmünd mit ins Boot.

Durchdachtes Design erschließt Potenziale

Nicht nur das Erscheinungsbild der Spannfutter sollte überarbeitet werden, vor allem sollten durch die gesamtheitliche Gestaltung und Entwicklung Mehrwerte für den Kunden generiert werden. Denn: Ein ausgeklügeltes Design sorgt nicht nur für ein optisches Highlight, sondern erschließt auch ökonomische und ökologische Potenziale. Davon ausgehend erarbeiteten die Produktdesigner gemeinsam mit den Produktverantwortlichen von MAPAL ein neues Konzept, dem auch umfassende Funktions- und Finite-Elemente-Berechnungen (FEM) und -Analysen zugrunde liegen. Mit der computergestützten FEM-Methode wurde prognostiziert, wie das Endprodukt unter realen Bedingungen auf bestimmte Kräfte, Schwingungen, Wärme und andere physikalische Einwirkungen reagieren wird.

Die Spannfutter wurden vor allem hinsichtlich ihrer Form, ihres Gewichts und ihres Materialeinsatzes untersucht und optimiert. Die neue Formgebung folgt dabei der Maßgabe größtmöglicher Stabilität bei optimalem Ressourceneinsatz, die sich über die FEM-Berechnungen ergab. „Die bionischen Konturen der neuen Spannfutter verlaufen sanft nach dem Vorbild der FEM-Berechnungen. Hierdurch entsteht die neue Formensprache mit hohem Wiedererkennungswert“, erklärt Max Ottenwälder, Mitgründer der Industriedesignagentur. Bereits kleinste Gewichtseinsparungen haben im Fall von Spannfuttern große Auswirkungen, die sich im Einsatz langfristig bemerkbar machen. So wird unter anderem beim Beschleunigen und Abbremsen der Spindel umso weniger Energie benötigt, je leichter das Spannfutter ist.

Neuer Glanz und selbsterklärendes „Foolproof“-Handling

Die neu gestalteten Spannfutter strahlen sprichwörtlich in neuem Glanz. Durch ein speziell entwickeltes Polierverfahren wird die Oberfläche der Spannfutter korrosionsbeständiger als bisher – und sie erfreut den Anwender mit einer brillanten Aufmachung. Ein weiteres Ergebnis des Designprozesses ist das sogenannte „Foolproof-Handling“, eine einfache und selbsterklärende Handhabung der Spannfutter: die Bedienelemente sind schnell als solche erkennbar, Handhabungshinweise sind direkt verständlich. Erreicht wird dies durch eine prägnante blaue Färbung der Bedienelemente, wie der Betätigungsschraube am Hydrodehnspannfutter, und durch eigens kreierte Signaturen, die unabhängig von der jeweiligen Sprache entsprechende Hinweise beinhalten. „Die neuen MAPAL Spannfutter haben eine signifikant eigenständige Formensprache erhalten“, ist sich die Industriedesignerin Petra Kurz-Ottenwälder sicher. „Durch das neue Design besitzen die Produkte klare funktionale Vorteile und erhalten insgesamt ein wesentlich höheres Gebrauchswertversprechen.“

Corporate Design schafft Wiedererkennung

„Durch das neue Corporate Design ist das gesamte Spanntechnikprogramm direkt als Angebot von MAPAL zu identifizieren – alles kommt erkennbar aus einem Haus“, betont Dr. Jochen Kress, Geschäftsführer von MAPAL. Dies ist für das Unternehmen umso wichtiger, da MAPAL historisch bedingt oft nicht als Hersteller von Spannfuttern wahrgenommen wurde. Zur Messe EMO 2019, die vom 16. bis 21. September in Hannover stattfindet, präsentiert MAPAL erstmals das neue Konzept.

Mehr Informationen zu Ottenwälder un Ottenwälder finden sie hier.